FAQ

Fragen und Antworten

Mit einer Sprecher*innenausbildung, einem Beruf(seinstieg) als Sprecher*in und der Suche nach Deiner Spech-Persönlichkeit gehen viele Fragen einher. Hier beantworten wir all die Fragen, die uns häufig gestellt wurden.

Zur Sprecherausbildung Mediensprechen

Es stimmt. Leider ist die Berufsbezeichnung „Sprecher*in“ nicht geschützt. Es gibt auch nicht den einen Weg, oder die eine Ausbildung, um Sprecher*in zu werden. Theoretisch könntest Du von heute an Kund*innen Deine Stimme anbieten. Aber: Der Beruf hat hohe Anforderungen an uns Sprecher*innen, die wir nicht mal so eben erfüllen können. Gute Sprecher*innen sind nicht nur durch eine charaktervolle Stimme an ihren Job gekommen, sondern auch durch viel Übung, Aussprache-, Atem- und Körpertraining. Du kannst Deine Stimme begreifen wie einen Muskel, der nur wirklich gut und verlässlich arbeitet, wenn er jahrelang regelmäßig trainiert und gedehnt wird. Um Deine Stimme klar, frei und arbeitsbereit zu haben, braucht es bestimmte Kenntnisse und Training. Die meisten Menschen (so schön ihre natürliche Sprechstimme auch ist) wissen nicht ansatzweise um deren Potenziale, Bedürfnisse und Grenzen. Diese kennen und nutzen zu lernen, ist für den Berufseinstieg als Sprecher*in unerlässlich. Unsere Teilnehmenden melden uns regelmäßig zurück, dass sie erst im Rahmen ihrer Ausbildung bei uns wirklich verstehen, wie viel Können dieser Beruf erfordert, um auf der anderen Seite eine gewünschte Wirkung zu erzielen.

Unsere Sprecherausbildung Mediensprechen dauert rund ein Jahr (zwischen 12 und 13 Monaten, je nach Schulferien-Plan). Aber: Keine Berufsausbildung ist nach einem Jahr zu Ende. Sinnvoll ist es, eher in drei „Studienjahren“ zu denken. Ein zweites und drittes „Studienjahr“ dient Deiner Weiterentwicklung und Deiner Sichtbarkeit nach außen. Nach der Grundlagenausbildung Mediensprechen weißt Du sehr genau, wo Du stehst, was Deine Entwicklungsfelder sind und wie genau Du diese (eigenständig) angehen kannst. Ob es dann wirklich drei Jahre werden, ist stark davon abhängig, welche Vorerfahrung Du bereits zum Start der Ausbildung mitgebracht hast, wie vernetzt Du bist oder was Du konkret mit der Ausbildung vorhast. Hast Du beispielsweise Kontakte in der Branche, hast vielleicht sogar schon ohne Ausbildung erste Jobs gesprochen und bringst ein ganz konkretes Vorhaben mit o. Ä., kann es schneller gehen, bis Du Dein sprecherisches Ziel erreicht hast. UND es spielt natürlich eine große Rolle, wie viel Zeit Du (täglich) in Deine Entwicklung investierst.

Für die Grundlagenausbildung/Sprecherausbildung bewirbst Du Dich am besten über das Formular auf der Seite. Hier kannst Du alle Angaben machen, die wir von Dir benötigen, Deine Textproben hochladen und hast auch direkt die Datenschutzabfrage dabei. Wenn Du noch Rückfragen vor Deiner Anmeldung hast, kontaktiere uns via Mail an kontakt@sprecher-ausbildung.de oder telefonisch unter 0171 5883588. Wichtig: Bevor Du Dich zur Sprecherausbildung anmeldest, solltest Du an unserem Infoabend oder dem Schnupperworkshop teilgenommen haben, damit Du weißt, was Dich erwartet und wie wir arbeiten.

Vor Beginn unserer Sprecherausbildung möchten wir sichergehen, dass Deine Stimme gesund ist und Dein Gehör einwandfrei funktioniert.
Folgende Tests müssen dafür gemacht werden:
1) Hörtest: Über Kopfhörer werden Dir verschiedene Töne in unterschiedlichen Frequenzen vorgespielt, mit erst sehr geringer Lautstärke. Du wirst gebeten, zu signalisieren, sobald Du den Ton hörst. So werden im Ergebnis jeweils die Lautstärken dargestellt, bei der Du den Ton einer bestimmten Frequenz hörst und der Arzt kann Deine Hörfähigkeit einschätzen.

2) Stimmlippenbefund (Laryngoskopie): Eine Optik mit einem Kaltlicht wird durch den Mund in den Rachen platziert (manchmal auch mit einer flexiblen Optik durch die Nase) und der/die Mediziner*in bekommt so einen guten Blick von oben auf Deinen Kehlkopf (Larynx). Die/Der Mediziner*in kann nun sehen, ob Deine Stimmlippen gerötet sind, ob Du evtl. Knötchen oder andere Veränderungen an den Stimmlippen zeigst und ob die Stimmlippen bei der Phonation gut schließen. Dazu kommt ein stroboskopischer Befund, bei dem die Stimmlippen mit Blitzlicht beleuchtet werden. Neben dem Stimmtest wirst Du auch Luft anhalten und pressen müssen. Beides dient dazu, ggf. Hinweis auf eine Stimmstörung zu ermitteln.

Eine Stroboskopie ist nicht erforderlich.

Sowohl Phoniater (Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie) als auch Hals-Nasen-Ohren-Ärzte können solche Gutachten vornehmen. Beachte jedoch, dass manche HNO-Ärzte keine Hörtests vornehmen, das solltest Du also auf alle Fälle im Vorfeld klären. Sprich am besten schon bei der Terminvereinbarung ab, dass Du sowohl einen Hörtest als auch einen Stimmlippenbefund benötigst, und zwar, weil Du in die Ausbildung für einen stimm- und sprechintensiven Beruf gehen möchtest. Die gesamte Untersuchung dauert ca. 30 – 40 Minuten. Die Kosten sind je nach Praxis unterschiedlich, betragen aber in der Regel zwischen 75 und 150 €.

Wir können Dir für Deinen ärztlichen Check vor Beginn der Sprecherausbildung folgende Praxen in Düsseldorf empfehlen: Dr. med. Stefanie Strack, Düsseldorf-Benrath, www.hnoinbenrath.de, Gemeinschaftspraxis Dres. Brauser, Jörg & Kollegen, Düsseldorf-Benrath, www.hnoduesseldorf.de/, Dr. med. Oliver Hofmann, Bonn-Zentrum, https://www.hno-hofmann.de/.

Wenn Du nicht aus der Gegend kommst, rufe bei HNO-Ärzt*innen an und erkläre ihnen, was genau Du brauchst (siehe Frage oben). Dann erfährst Du sehr schnell, ob sie Dir weiterhelfen können.

Wichtig ist, dass Du Dich immer wieder ehrlich fragst, wo es noch Vertiefung und evtl. auch noch mal Unterstützung (Einzelcoaching) braucht. Unser Alumni-Netzwerk, das 2024 mit neuem Konzept an den Start geht, wird Dich nach der Ausbildung darin unterstützen, kontinuierlich dranzubleiben und vernetzt Dich gleichzeitig mit anderen Alumni.

Während der Ausbildung sind zwei Fehltage erlaubt. Diese müssen im Einzelcoaching nachgeholt werden. Innerhalb der Sprecherausbildung berechnen wir pro Einzelstunde nur 80 € zzgl. MwSt. Der Normaltarif liegt bei 120 € zzgl. MwSt. Du vereinbarst einen Nachholtermin mit der/dem jeweiligen Trainer*in, um Deinen Ausbildungsverlauf nicht ganz durcheinanderzubringen. Dieser wird kein ganzes Workshop-Wochenende und die Erfahrung mit der Gruppe ersetzen können, Dir aber auf jeden Fall alles Wichtige mitgeben, was Du für Deine Weiterentwicklung brauchst. Warum nur zwei Tage? Um die Qualität des Zertifikats zu sichern.

Du bekommst Dein Zertifikat, wenn Du alle Workshoptage und Transferaufgaben absolvierst und Deine Abschlussarbeit produzierst. Dabei sind zwei Fehltage erlaubt. Diese müssen im Einzelcoaching nachgeholt werden. Innerhalb der Sprecherausbildung berechnen wir pro Einzelstunde nur 80 € zzgl. MwSt. Der Normaltarif liegt bei 120 € zzgl. MwSt.

Solltest Du diese Bedingungen nicht erfüllen, können wir Dir aus Gründen der Qualitätssicherung kein Zertifikat zusagen. Denn unser Zertifikat soll eine Aussagekraft hinsichtlich Deiner sprecherischen Kompetenz haben. Wenn Du in der weiteren Ausbildung besonderen Einsatz zeigst, prüfen wir zum Ende der Ausbildung, ob Du gleichwertig nachgearbeitet hast und wir das Zertifikat voll vertreten können.

Die Ausbildung wird begleitet durch ein Lerncoaching. Dieses unterstützt Dich zum einen darin, Dich und Dein Tun wahrzunehmen, zu reflektieren und in Deiner Entwicklung realistisch einzuschätzen. Zum anderen begleitet es Dich beim Erreichen deines Ausbildungszieles. Immer wieder erleben wir, wie Menschen das “Leben dazwischen kommt“ und das Üben hinten runter fällt, obwohl sie diese Ausbildung doch so sehr wollen. 

Im Coaching wirst Du begleitet, deine große Vision immer zu spüren und vor Augen zu haben, Dir ganz klare Entwicklungsschritte vorzunehmen und realistische Ziele zu stecken. Es geht darum, Deine Hindernisse und Gelingensbedingungen kennenzulernen und diese in der Planung zu beachten. Du wirst also im Grunde darin unterstützt, bestmöglich von der Ausbildung zu profitieren.

Ja! Unsere Ausbildung ist so konzipiert, dass Du dabei sein kannst, egal wo du wohnst. Unsere Kund*innen kommen aus Belgien, der Schweiz, aus allen Richtungen in Deutschland. Damit Du nicht jeden Monat für die Präsenztreffen anreisen musst, haben wir die Ausbildung auch in der Retreats-Variante entwickelt. Hier kommst Du zu Ausbildungsblöcken zu uns nach Neuss und bist dazwischen etwas länger im eigenständigen Transfer. Aber keine Sorge, Du bist auch in dieser Zeit niemals alleine. Du bist verbunden mit Deiner Gruppe und wirst von uns immer durch Feedbacks sowie unterstützende Online-Termine begleitet.

Ja! Unbedingt! Unsere Ausbildung ist ganz bewusst berufsbegleitend entworfen, da wir nicht davon ausgehen, dass Du nach der Ausbildung direkt 100% Deines Einkommens mit Sprechen verdienst. Und während der Ausbildung schon gar nicht. Da sollte der Fokus auf der Ausbildung liegen, wenn Du nicht eh schon in einem Sprecher*innenberuf steckst. 

Wichtig ist nur, dass Du Dir vorstellen kannst, so eine intensive Ausbildung berufsbegleitend zu machen. Sie wird definitiv viel Raum einnehmen. Du musst mit insgesamt 200-300 Stunden, also 6-8 Wochenstunden, Eigenarbeit rechnen, wenn Du wirklich von der Ausbildung profitieren möchtest. 

Während der Ausbildung brauchst Du kein professionelles Studio oder Aufnahmeequipment. Es geht nur darum, dass Du Audioaufnahmen machen kannst, um zu üben und Deine Fortschritte festzuhalten. Zu Beginn der Ausbildung erhältst Du einen kleinen Technikworkshop, der Dir hilft, mit dem Dir vorhandenen Equipment bestmöglich umzugehen und/oder Dich darin unterstützt, eine gute und günstige Lösung für Dich zu finden (z.B.ein Zoom H2n, das Stand Januar 2024 neu 149,00 € kostet oder gebraucht ab 75,00 € zu finden ist). Aufnahme-und Schnittprogramme gibt es zum Glück kostenfrei. Wir beraten Dich am Anfang der Ausbildung, welche Dir zur Verfügung stehen, und wie Du mit ihnen umgehst.

An unserer Ausbildungsgebühr können wir nichts ändern. Wir berechnen unsere Preise sehr fair, gemessen an dem, was Du als Teilnehmer*in von uns dafür bekommst, und so, dass wir all unsere Trainer*innen angemessen bezahlen können. Dennoch gibt es aber Möglichkeiten, Dir die Zahlung zu vereinfachen:

1) Nimm unsere Frühbuchertarife in Anspruch. Damit sparst Du schon einmal einen nicht unerheblichen Teil der Ausbildungskosten.
2) Wir akzeptieren den BildungsScheck NRW. Dadurch reduzieren sich Deine Kursgebühren um 500,0 €. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, Deine*n Arbeitgeber*in oder Auftraggeber*in zu fragen, ob er/sie sich finanziell an Deiner Ausbildung beteiligt. Immerhin hat er/sie durch Deine Ausbildung einen hörbaren Benefit.
3) Wir können Dir eine Ratenzahlung (ohne Mehrkosten!) ermöglichen. Die Raten können wir individuell besprechen. Schreibe uns gerne eine Mail mit Deinem Anliegen an knete@sprecher-ausbildung.de

Zu unseren Kursen

Transfer bedeutet das eigenständige Transferieren des neu Gelernten/Erfahrenen in den (Berufs-)Alltag. Heißt zum Beispiel: regelmäßiges Üben und Anwenden des Neuen mit Feedbackschleifen. Meistens füllt diese Transferarbeit die komplette Zeit zwischen Terminen, sodass Du davon ausgehen kannst, nicht nur die Termine selbst zu buchen, sondern ein systematisch aufgebautes Produkt, das Dich während der gesamten Zeit in Deinem Fortschritt begleitet.

Die Vorerfahrungen, die Du für unsere Aufbaukurse mitbringen solltest, stehen jeweils auf der Infoseite zum Kurs. In jedem Fall setzen Aufbaukurse voraus, dass Du bestimmte Berufs- oder Ausbildungserfahrungen vorweisen kannst. Wir vermitteln in unseren Aufbaukursen keine Grundlagen. Falls es in unserem Angebot einen passenden Grundlagenworkshop zu dem Dich interessierenden Aufbaukurs gibt, steht das jeweils auf der Kursseite dabei.

Nein. Wir wollen fortgeschrittenen Sprecher*innen ermöglichen, auf hohem Niveau zu einem spezifischen Thema zu lernen und zu arbeiten. Sprich uns bei Interesse gerne an und wir schauen, ob wir etwas Passendes für Dich haben oder Dir etwas empfehlen können.

Schreibe uns doch bitte an kontakt@sprecher-ausbildung.de oder über unser Kontaktformular und schildere so ausführlich wie möglich Dein Anliegen. Falls Du Sprechproben hast, die Dein Anliegen besser greifbar machen, schicke diese gerne direkt mit. Wir melden uns dann bei Dir und vereinbaren ein 30-minütiges kostenfreies Infogespräch.

Ja, unbedingt! Wir durften schon einige Autor*innen auf ihrem Weg begleiten. Schreibe uns doch bitte an kontakt@sprecher-ausbildung.de oder über unser Kontaktformular und schildere so ausführlich wie möglich Dein Anliegen. Falls Du Aufzeichnungen von Lesungen hast, die Dein Anliegen unterstützen, schicke diese gerne direkt mit. Wir melden uns dann bei Dir und vereinbaren ein 30-minütiges kostenfreies Infogespräch.

Nein, und das hat mehrere Gründe:

  1. Es verrückt den Fokus des Workshops. Der Fokus liegt auf Entwicklung: Wir wollen Dich darin begleiten, Dich in einem wertungsfreien Lernfeld weiterzuentwickeln. Es geht nicht darum, abzuliefern.
  2. Ein Demoversprechen wollen wir nicht geben. Ein Demo ist im besten Falle etwas, das glänzt und auf der anderen Seite direkt überzeugt. Darin steckt Vorbereitung und Hingabe und Fokus bei der Aufnahme desselben. Wir haben ein Demo-Coaching als extra Produkt entwickelt, das wir so gut vertreten können.
  3. Textvielfalt im Workshop: Wir arbeiten oft mit Material, das nicht gemeinfrei  ist. Wir würden uns in der freudigen Arbeit stark einschränken, wenn wir uns damit begrenzen würden, dass die Texte gemeinfrei sein müssen.

Unsere Transferaufgaben sind zwar anspruchsvoll, aber so gestaltet, dass Du sie nebenberuflich erledigen kannst. Das Praktische daran ist, dass Du so auch noch nebenbei ein effizientes Zeitmanagement üben kannst. Das bereitet Dich sehr alltagsbezogen auf den Sprechberuf vor: In der Regel muss es nämlich ziemlich schnell gehen.

Zum professionellen Sprechen

Gute Sprecher*innen schaffen es, Dir als Zuhörer*in das Hören leicht zu machen: Das Erzählte fällt direkt in Dich ein. Je nach Genre kannst Du leicht folgen, ohne bewusst mitdenken zu müssen. Du verstehst komplexe Inhalte, hast Bilder im Kopf, wirst bewegt, bist gefesselt, tauchst ein in eine andere Welt, bleibst dabei aufmerksam und fühlst Dich wohl. Sprecher*innen, die das schaffen, steht ihr Instrument voll zur Verfügung, sie können sich am Mikro ganz der einen Sache hingeben: den Text einem Gegenüber zu erzählen, das für sie gar nicht sichtbar im Raum ist.
Dazu braucht es einen Atem, der frei ist von begrenzenden Mustern, eine flexible, unangestrengte Stimme, die in allen ihren Resonanzen mitschwingen kann und dadurch fähig ist, Emotionen in den Vokalen anklingen zu lassen. Der Stimmsitz  ist vorne, die Stimme präsent. Über die Haltung lassen echte Profisprecher*innen dann Charaktere und Rollen entstehen, ohne dass sich die Stimme angestrengt verstellt anhört. Auch können sie laut werden oder leise, ohne dass es Dein Hören beeinträchtigt. Die Artikulation ist super fein und dennoch sehr präzise, sodass sie im besten Sinne unauffällig wird. Diese Qualität erreichst Du nur über Lernen, Erfahren, Üben und Vertiefen.

Macht es zu Zeiten von KI überhaupt Sinn, sich ausbilden zu lassen?
Ja. Gleichzeitig macht es Sinn, sich zu informieren, was KI schon kann und bald können wird und was das für uns Sprecher*innen bedeutet. Es gibt wirklich kompetente Ansprechpartner*innen, die ohne Panik aufklären können, was das Thema KI für Sprecher*innen angeht. Wir hatten bereits ein Expert*innengespräch zu diesem Thema. Bei Interesse sprecht uns gerne an.

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Ja. Und Nein. Wir treffen ja immer auf Menschen, die in ihrem Leben schon etwas gemacht haben. Also nicht ganz “pur” sind. Und diese Erfahrungen spielen in Textverständnis, Umgang mit Texten, Offenheit , Spielfreude etc. mit rein. Wo es aber absolut Talente gibt, oder besser gesagt Menschen, die absolut strahlende natürliche Begebenheiten mitbringen, ist im Stimmklang. Neben allem, was man da durch Übung erreichen kann (viel!) gibt es auch einen Funken, den man sich nicht erarbeiten kann. Manche haben den einfach. Und es kann sogar sein, dass uns das im Spontansprechen live gar nicht auffällt, aber wenn wir diese Person dann über das Mikro hören, entsteht ein richtiger „Yeah“-Effekt.

Grundsätzlich ja. Lernen kannst du  alle Bereiche. Gleichzeitg wirst du  mit der Zeit merken, was dir leichter fällt, was dir mehr liegt oder mehr Spaß macht. Manchmal kommt der Spiegel auch von außen, indem du besonders stark für einen besonderen Bereich gebucht wirst. Wir erleben immer wieder, dass Menschen von sich selbst überrascht sind, wenn sie sich den Genres widmen: “Ich dachte nie, dass ich das kann oder dass mir das Spaß macht.”

Ein ausgebildetes Instrument, eine facettenreiche Stimme, Durchlässigkeit für Impulse, Spielfreude, Vorstellungskraft, Phantasie, Lebendigkeit, Extrovertiertheit, körperbezogenes Textsprechen, Artikulation, Sprechen mit einem Gegenüber, Impulse aufnehmen und weitergeben können, im Moment sein, …
Das sind nur einige Themen, in denen sich Sprechen und Schauspielen überschneiden. Wenn man es so betrachtet, hat Sprechen also einiges mit Schauspielen zu tun. Aber anders als ein*e Darsteller*in müssen wir Mediensprecher*innen nicht oder nur selten sichtbar vor Publikum agieren.

Ja, kann man. Und so viel mehr wollen wir dazu auch gar nicht aufmachen, weil wir über individuelle Wege keine Prognosen stellen können. Was wir empfehlen ist, in der Ausbildung auf jeden Fall noch einen anderen Job zu haben/ihn zu behalten, der den Rücken freihält, bis man sich sein Sprecher*innen-Standbein aufgebaut hat. Schön ist es, wenn dieser Job mit der Zeit reduzierbar ist. 

Zu uns als Unternehmen

Unser Markenname ist vom lateinischen Wort „re·so·na·re“ abgeleitet.

„Re·so·na·re“ bedeutet widerschallen, widerhallen, aber auch etwas mit Schall erfüllen.

Unser Logo ist optisch von der Lautschrift des Wortes abgeleitet und schreibt sich deshalb mit Klammern und „z“ statt „s“.

Wir bei [rezonant] (ehem. Sprechstil Atelier) stehen für Qualität, die sich am Ende im Hörerlebnis zeigt. Wir stehen für ein ehrliches, transparentes und wertschätzendes Miteinander, sowohl im Team als auch unseren Kund*innen gegenüber. Wir wollen nachhaltige Erfolgserlebnisse und spürbare Entwicklung verkaufen, und das nicht um jeden Preis und nicht nach Schema F – Stichwort: Lebendiges Lernen! Wir arbeiten individuell, ressourcenorientiert und teilnehmendenzentriert. Bei allem geht es immer um eine nachhaltige Veränderung. Und das alles mit absoluter Begeisterung für die Sache.

All unsere Kurs- oder Ausbildungsteilnehmer*innen können sich darauf verlassen, dass sie immer ehrliches und wertschätzendes, aber auch konstruktiv-kritisches Feedback erhalten. Wir geben uns für jedes unserer Angebote viel Mühe und verbinden verschiedene Expertisen. Weil wir überzeugt sind, dass Qualität den Unterschied macht.

Wenn Du Dich für die Sprecherausbildung Mediensprechen interessierst, komm doch einfach zu einem unserer Info-Calls oder Info-Abende. Wenn Du grundsätzlich Beratung brauchst, schreibe uns gerne über kontakt@sprecher-ausbildung.de oder unser Kontaktformular eine Nachricht mit Deinem Anliegen. Wir vereinbaren dann ein kostenfreies Infogespräch.

Wir stecken viel Entwicklungszeit in unsere Produkte. Diese entstehen meist auf Bedarf oder Anfrage. Wir überlegen uns dann, wer genau die Zielgruppe ist, wie wir ein einheitliches Lernklima schaffen und vor allem, wie wir die Teilnehmenden didaktisch bestmöglich auf ihrem Weg begleiten können, auch über den entsprechenden Kurs hinaus, im Rahmen von Transferaufgaben. Denn Veränderung geschieht nicht nur im Workshop, sondern vor allem durch stetiges Üben und Reflektieren: indem ich das Erfahrene und Erlebte in meinen (Berufs-)Alltag integriere, Routinen entwickle und meinem Körper so ermögliche, das Gelernte zu integrieren.
Qualität heißt für uns auch, unsere Teilnehmenden in die Eigenständigkeit zu begleiten. Denn ein guter Kurs sollte unserer Ansicht nach immer zum Ziel haben, jemanden weiterzubringen und nicht an weitere Angebote zu binden. Neben den Transferaufgaben realisieren wir das durch Selbsteinschätzungs- und Feedbackgespräche, in denen wir unsere ehrlichen und realistischen Eindrücke teilen.

Uns ist es extrem wichtig, unsere qualifizierten Mitarbeiter*innen und Trainer*innen fair zu bezahlen, denn Wertschätzung wird bei uns in jeder Hinsicht groß geschrieben. Deshalb setzen sich unsere Preise zu einem großen Teil aus den Honoraren unserer Teammitglieder zusammen. Hinzu kommen die Kosten für unsere Räumlichkeiten, Nebenkosten, die (Weiter-)Entwicklung unseres Kursangebots, organisatorische und administrative Prozesse. Als Geschäftsführerinnen leben wir einen effizienten Arbeitsstil vor und vergüten uns selbst nur für die Zeit, die wir tatsächlich ins Unternehmen stecken. Als nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen bemühen wir uns stets, alle Anschaffungen haltbar und sinnhaft zu gestalten. Grundsätzlich verfolgen wir als Ziel keine Gewinn- Maximierung, sondern wollen, dass es bei uns allen gut geht und das Unternehmen gesund bestehen kann. Wenn es wächst, dann nur so schnell, wie es unser Team im vertretbaren Rahmen leisten kann.

Es ist für uns selbstverständlich, alle Menschen anzusprechen. Jeder wird bei uns gleich behandelt, und wir wollen als Unternehmen für wertungsfreies Lernen, ohne Vorurteile jeglicher Art, stehen. Bei uns ist kein Raum für Rassismus, Misogynie, Homophobie, Transfeindlichkeit und Intoleranz jedweder Art.